Carbon Footprint als strategisches Steuerungsinstrument im deutschen Mittelstand
31.01.2012
In Zeiten turbulenter Finanzkrisen und schwankender Rohstoffpreise wird es für jeden Unternehmer noch wichtiger, nicht nur den Überblick über die Gesamtsituation zu behalten, sondern seine Geschäftsaktivitäten bis ins Detail zu kennen, um Risiken und Chancen richtig abzuschätzen und erfolgreiche Strategie- und Marketingentscheidungen zu treffen.
Der Carbon Footprint gibt hierzu wertvolle Einblicke in die eigene Wertschöpfungskette und Prozesse, die weit über reine Klimaschutzaspekte hinausgehen. Für den Einsteiger ist es allerdings nicht leicht, sich im Dschungel aus Berechnungsmethoden und Standards zurechtzufinden und Nutzen und Aufwand zielführend abzuschätzen.
Am 1.-2. März erhalten KMUs beim PCF (Product Carbon Footprint) Einführungsworkshop und dem 2. Netzwerktreffen alle nötigen Informationen, um einschätzen zu können, wie Klimaschutzmaßnahmen ihrem Unternehmen dienen kann. Klicken Sie für weitere Informationen und Anmeldung hier.
Eindrücke vom 1. Netzwerktreffen erhalten Sie im Highlightfilm und über die Kommentare der Teilnehmer.
Erster international akzeptierter Standard für CO2-Fußabdrücke
26.10.2011
Am 26. Oktober 2011 wurden auf dem 6. PCF World Summit die neuen Standards des Greenhouse Gas Protocols (GHG-Protokoll) in Berlin vorgestellt. Der “Corporate Value Chain (Scope 3) Accounting and Reporting Standard” ergänzt den bereits weltweit etablierten Standard für Unternehmensbilanzen um eine Konkretisierung der Berechnungsgrundlagen für die indirekten Treibhausgasemissionen der gesamten Wertschöpfungskette (Scope 3). Der “Product Life Cycle Accounting and Reporting Standard” schafft die langersehnte international akzeptierte Berechnungsgrundlage für Produktklimabilanzen, so genannte Product Carbon Footprints. Das GHG-Protokoll ist eine gemeinsame Initiative des amerikanischen World Resources Institute (WRI) mit Sitz in Washington und der internationalen World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) mit Sitz in Genf.
Partnerschaft mit Energie Lounge Deutschland
18.02.2011
Klimapartner 2020 ist Partner der Energie Lounge Deutschland, eine Initiative des BVMW und von EWB energiewerk. Die Lounge steht für die Umsetzung der Ziele des Klimaschutzes, der Grundsätze der Nachhaltigkeit in Wirtschaft und Gemeinden, des schonenden Umgangs mit Ressourcen und der Steigerung der Energieeffizienz. Sie richtet sich daher jeweils an die regionalen Entscheidungsträger in Unternehmen und Verwaltungen und bietet Zugang zu Informationen und Partnern, die die Erreichung der oben genannten Ziele ermöglichen können.
Am 17. März 2011 findet die nächste Energie Lounge in Mainz statt. Guido Axmann, Gründer von Klimapartner2020, wird an der Podiumsdiskussion „Wettbewerbsfaktor Energieeffizienz durch CO2 neutrale Energieversorgung“ teilnehmen. Volles Programm und weitere Infos finden Sie hier.
Eindrücke des 1.Netzwerktreffens
23.11.2010
Das erste Netzwerktreffen hat mit Erfolg stattgefunden. 70 Teilnehmer haben sich in der Landesvertretung Baden-Württemberg eingefunden und praktischen Klimaschutz im Mittelstand besprochen.
Während der Pausen wurden die Teilnehmer zu Ihrer Positionierung zum Thema Klimaschutz und Ihren Erwartungen an die Initiative Klimapartner 2020 befragt. Die Antworten ergeben eine erste Bestandsaufnahme des Mittelstands und ihrer Akteure. Die gefilmten Antworten finden Sie hier. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
1.Netzwerktreffen am 17. Nov 2010 in Berlin
11.10.2010
Die Initiative Klimapartner2020 stellt sich am 17. November 2010, 15:00 bis 21:00 Uhr in der Landesvertretung Baden-Württemberg zum ersten mal öffentlich vor. Klimapartner2020 steht für die Erstellung unternehmensweiter Klimabilanzen, die Erarbeitung von Emissions-, Energie- und damit auch Kosteneinsparungen, sowie für die Kommunikation von Umweltschutzmaßnahmen. Darüber hinaus fungiert Klimapartner2020 als Netzwerk mit entsprechender Internetplattform. Jährlich werden je zwei Netzwerktreffen zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch der beteiligten Unternehmen organisiert.
CDP Studie: CO2-Management in Unternehmen erlangt strategische Priorität
08.10.2010

CO2-Management wird immer wichtiger für Unternehmen und viele von diesen wissen bereits heute, wie sie ihre Emissionen in den Griff bekommen können. Aber erlangt CO2-Management auch langfristig strategische Priorität?
Das ist die zentrale Frage, mit der sich eine aktuelle Studie des Carbon Disclosure Projects (CDP) befasst. Sie kommt zu dem Schluss, daß die Entscheidung für CO2-Management durch eine Vielzahl von Markttreibern wesentlich bestimmt wird. Das sind unter anderem: Energiekosten, steigender CO2-Preis, Reputation der eigenen Marke, Risiken von Energieengpässen, Erwartungen der eigenen Mitarbeiter, Marktpositionierung, sowie Nachfrage von Investoren. Unternehmen, die damit rechnen, daß diese Faktoren in den nächsten 5-10 Jahren an Gewicht gewinnen, setzten überdurchschnittlich häufig CO2-Management auf die Agenda ihrer langfristigen strategischen Prioritäten.
Unternehmen steigern Investitionen in CO2-Management
27.09.2010

Einer Studie der Aberdeen Group zufolge geben 72% der Geschäftsführer von insgesamt 120 befragten Unternehmen an, daß die Investitionen in Energie- und CO2-Management in 2010 gleich blieben oder gesteigert wurden im Vergleich zum Vorjahr. Meist ist die Reduktion von Energiekosten, der größte Treiber dieser Entwicklungen. Für viele Unternehmen wird es jedoch zunehmend wichtiger mit der Investition in ein funktionierendes CO2-Management auf aktuelle und zu erwartende gesetzliche Regulationen zu reagieren.
Verpflichtendes Emissionshandelssystem für mittelständische Unternehmen in UK
03.05.2010

Im April 2010 erließ die britische Regierung das sogenannte Carbon Reduction Commitment (CRC Scheme), welches erstmals im Jahre 2007 angekündigt wurde. Es ist ein verpflichtendes Emissionshandelssystem für rund 20.000 Organisationen des öffentlichen und privaten Sektors. Dies betrifft insbesondere Organisationen und Unternehmen mit einer jährlichen Stromrechnung von mehr als 500000 britischen Pfund. Die britische Regierung verspricht sich davon eine massive Einsparung von jährlich 1,2 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr bis zum Jahr 2020. Das CRC Scheme ist somit ein weiterer wichtiger Baustein zur Erreichung der britischen Klimaschutzziele, welche vorsehen die CO2-Emission des Landes bis 2050 um 80% zur reduzieren (bezogen auf das Basisjahr 1990).


